· 

65/365 shades of grey


Mein erster selbstentwickelter Film
Mein erster selbstentwickelter Film

Nachdem heute so überhaupt kein Wetter war zum rausgehen (der Süden versinkt im Schneechaos und Franken hat nur Regenwetter), habe ich mich nun endlich mal über meine Filme hergemacht. Ich hatte mir vorgenommen diese einmal selbst zu entwickeln. Im Internet habe ich dazu schon viel gelesen und Videos geschaut und alle haben gemeint, dass dies nicht so schwer ist. Mein Kumpel Dimo macht das ja schon ne ganze Weile und hat es auch gesagt. Also hab ich es auch mal gewagt.

 

Das schwierigste war eigentlich den Film im Dunkeln in die Spule des Paterson-Tanks und dann in den lichtdichten Tank zu bekommen (es muss wirklich stockdunkel sein). Nachdem ich das geschafft hatte, habe ich erst mal Entwickler und Fixierer angesetzt und dann ging es los.

 

Beim Ergebnis habe ich dann gemerkt, dass meine Kiev 88 leider ein Filmtransportproblem hat. Die Bilder überlappen leicht. Das heißt für mich, dass ich beim nächsten mal fotografieren mit der Kiev den Film nach dem auslösen ein Stück weiter transportieren muss. Es könnte schlimmer sein.

 

Nachdem ich jetzt die Negative habe, will ich diese erstmal digitalisieren. Hierfür habe ich mir eine Leuchtplatte bestellt und werde die Negative dann mit meinem Markobjektiv abfotografieren und danach invertieren und bearbeiten. Auch hier bin ich gespannt. Mein Vergrößerer für die Papierentwicklung wird dann für die Fotos eingesetzt, bei denen ich sage, dass die was für die Wand sind.

 

Auch von diesen zwei Prozessen werde ich natürlich wieder berichten. Jetzt muss ich erst mal neue Filme bestellen ;-)

 

Liebe Grüße

Stefan


Kommentar schreiben

Kommentare: 0